Wareneinsatz in der Bar: Warum 20 % nicht immer 20 % sind
Der Wareneinsatz ist die zentrale Steuerungsgrösse jeder Bar. Doch zwischen Theorie und Realität klafft oft eine Lücke. Wir zeigen, wo die typischen Fehler liegen und wie datenbasierte Kalkulation hilft.
Der Wareneinsatz (COGS) ist die wichtigste Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit einer Bar. Die Faustregel lautet: 18–22 % des Verkaufspreises sollten auf die Warenkosten entfallen. Doch in der Praxis zeigt sich, dass viele Betriebe ihren tatsächlichen Wareneinsatz nicht kennen – oder ihn falsch berechnen.
Der häufigste Fehler: Die Kalkulation basiert auf Einkaufspreisen, nicht auf tatsächlichen Kosten pro Portion. Schwund, Overpouring, fehlerhafte Yield-Faktoren und nicht kalkulierte Garnishes verzerren das Bild. Ein Cocktail, der auf dem Papier 18 % Wareneinsatz hat, liegt in der Realität oft bei 25 % oder mehr.
COCKTAIL-ANALYST löst dieses Problem durch präzise, rezeptbasierte Kalkulation. Jede Zutat wird mit ihrem tatsächlichen Einkaufspreis, dem korrekten Yield-Faktor und der exakten Portionsgrösse erfasst. Sub-Rezepte (Sirupe, Cordials, Infusions) werden automatisch in die Gesamtkalkulation einbezogen.
Das Ergebnis: Transparenz auf Knopfdruck. Du siehst sofort, welche Drinks profitabel sind und wo Optimierungspotenzial liegt. Keine Schätzungen, keine Excel-Tabellen – sondern belastbare Zahlen für belastbare Entscheidungen.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
Noch keine Kommentare.
